Wie bereitet man sich auf die AFA-Prüfung vor?
Viele Kandidaten gehen die Vorbereitung in der falschen Reihenfolge an: Sie bearbeiten eine Übungsreihe nach der anderen, bevor sie sich mit dem Stoff vertraut gemacht haben, und stellen dann fest, dass ihre Ergebnisse schlecht sind, ohne zu wissen, was sie daraus lernen können. Das Üben ohne vorheriges Lernen misst lediglich das, was man bereits nicht weiß.
Hier ist die Reihenfolge, die funktioniert.
1. Den Stoff durcharbeiten, bevor Sie üben
Beginnen Sie mit den Materialien des Moduls: Zusammenfassungen, Präsentationen, Podcasts, Videos. Das Ziel dieses ersten Schritts ist nicht das Auswendiglernen, sondern das Erkennen. Sie müssen wissen, worum es geht, bevor Sie eine Frage dazu beantworten.
2. Unter Prüfungsbedingungen üben
Eine in aller Ruhe absolvierte Übungsreihe, bei der man zurückblättern kann, bereitet nicht auf die Prüfung vor: Sie bereitet auf das Lernen vor. Üben Sie unter Zeitdruck, ohne zurückblättern zu können, genau wie am Tag der Prüfung. Das ist unangenehm, und genau darin liegt der Sinn: Es ist besser, den Druck bereits beim Training zu erleben als vor dem Prüfer.
3. Wiederholen Sie das, was das Ergebnis aufgezeigt hat, nicht das, was Ihnen gefällt
Das ist der Schritt, den fast jeder überspringt. Nach einer Durchgang ist die Versuchung groß, einen weiteren Durchgang zu absolvieren. Doch das Ergebnis hat gerade Ihre Schwachstellen aufgezeigt: Dort müssen Sie in den Lernmaterialien noch einmal nachschlagen, bevor Sie es erneut versuchen.
Das zu wiederholen, was man bereits beherrscht, ist angenehm, bringt Sie aber nicht weiter.
4. Streben Sie ein höheres Niveau als die offizielle Mindestpunktzahl an
Eine Punktzahl, die im Training knapp an der Bestehensgrenze liegt, ist keine Garantie: Am Tag der Prüfung kommen Stress, Müdigkeit und Fragen hinzu, die Sie noch nie gesehen haben. Planen Sie einen Spielraum ein. Bei Caelys gilt eine Reihe übrigens erst dann als bestanden, wenn sie eine Schwelle überschreitet, die bewusst anspruchsvoller ist als die der Prüfung.
5. Verteilen Sie das Lernen über einen längeren Zeitraum, anstatt alles in einen Zeitraum zu pressen
Zwei Stunden pro Woche über zwei Monate sind besser als ein ganzes Wochenende voller Pauken. Das Gedächtnis muss erst ein wenig vergessen und dann wieder abrufen: Es ist dieses Wechseln zwischen Vergessen und Erinnern, das den Stoff verankert, nicht das ununterbrochene Wiederholen.
Was die Vorbereitung nicht leisten kann
Keine Plattform, kein Kurs und keine Methode garantiert den Erfolg, und jedes Versprechen dieser Art wäre rechtswidrig. Eine gute Vorbereitung erhöht Ihre Chancen und verhindert böse Überraschungen. Der Rest hängt von Ihrer eigenen Arbeit ab.